Frau Katharina Runge zur Ehrenbürgerin ernannt
Katharina Runge zur Ehrenbürgerin ernannt
86-]ährige ist erste Ehrenbürgerin der Gemeinde Oelixdorf
Oelixdorf - Die Willy-und Luise-Haack-Stiftung ist aus Oelixdorf nicht mehr wegzudenken. Seit 2002 unterstützt die Stiftung Vereine, Verbände und Institutionen mit namhaften Summen. Dieses Engagement der Gründerin Katharina Runge hat die Gemeinde jetzt gewürdigt. Die 86- Jährige ist zur ersten Ehrenbürgerin des Ortes ernannt worden.
Bürgermeister Jörgen Heuberger hat die Auszeichnung im Cläre-Schmidt -Senioren-Zentrum, dort wohnt die Pensionärin heute, übergeben. "Frau Runge, was Sie mit dieser Stiftung hervorgerufen haben, kann man mit Worten nicht ausdrücken. Ohne dieses Geld, ohne diese Förderung wären einige Projekte bei uns in Oelixdorf nicht realisierbar gewesen", sagte Heuberger im Beisein des Stiftungsvorsitzenden Willi Breiholz, Kuratoriumsmitglieds Pastor Helmut Willkomm, Heimleiterin Angela Eggers und von Petra Berner, Nichte der neuen Ehrenbürgerin.
Katharina Runge wurde 1922 in Oelixdorf geboren, ihre Eltern Willy und Luise Haack hatten dort einen kleinen Bauernhof mit Ländereien, den sie 1952 auf ihre Tochter übertrugen. Diese war fünf ]ahre Lehrerin in Oelixdorf und später in Itzehoe tätig. Einige Ländereien verkaufte sie später für ein Baugebiet an die Gemeinde. Einen Teil des Erlöses brachte sie dann in die WilIy- und - Luise- Haack-Stiftung ein, die sie Ende 2001
gründete. In der Stiftungs Präambel schreibt Katharina Runge dazu: "Meine EItern, aber auch ich, haben erfahren, dass Menschen unverschuldet in Not geraten können und dass für die Erfüllung gemeinnütziger Zwecke zu wenig Geld zur Verfügung steht. Ich bin daher sicher, auch im Namen meiner Eltern zu handeln."
Vorsitzender der Stiftung ist Willi Breiholz, der noch von Katharina Haack unterrichtet wurde, Stellvertreterin ist Edith Breiholz. Zum Kuratorium gehören Pastor Helmut Willkomm, der DRK-Vorsitzende Dr. Wolfgang Behrmann und Katharina Runge. Finanziell unterstützt wurden bisher die Kirchengemeinde, das DRK, der Sportverein, die Jugendfeuerwehr, die Liedertafel, der Musikzug und die Schule.
Bericht aus der Norddeutschen Rundschau vom 29.Dezember.2008
JOACHlM MÖLLER