Ehrenmahl beschiert

Ehrenmahl beschiert


Wie in jedem Jahr bereiteten sich viele Gemeinden auf den Volkstrauertag vor, um nicht nur den Gefallenen der Weltkriege sondern auch den Opfern terroristischer Anschläge, aber auch den vielen im Dienst verunglückten Polizei- und Feuerwehrmännern/frauen zu gedenken.
So auch in Oelixdorf.
Mit viel Sorgfalt wurde das Ehrenmal, oder besser Mahnmal, in der Chaussee von den Gemeindearbeitern gesäubert.
Aber am Sonntag verschlug es nicht nur Bürgermeister Jörgen Heuberger sondern auch allen an der Gedänkstätte Erschienenen die Sprache:
Der Gedenkstein im vorderen Bereich wurde mit Farbe beschmiert! Einige Steine, die an die Gefallenen des 1. Weltkriegs erinnern sollen, waren auch mit Farbe besprüht ! Auch das zentrale Ehrenmal war verunstaltet! Auf dem Vorplatz war mit Farbspray geschrieben:

"Täter - nicht Opfer"


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Schmiererei am Oelixdorfer Ehrenmal

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" DAS DER BRUDER UNS SANK- BEDENKE ES UND WAHRET DEN FRIEDEN"

Eigentlich der zentrale Satz, den diese Schmierfinken - nein, dies ist noch eine zu geringe Bezeichnung dieser Kriminellen - nicht verstanden haben und wahrscheinlich auch nicht verstehen können. Es geht nicht um die Verherrlichung des Krieges und auch nicht um die Glorifizierung der gefallenen Soldaten, sondern einzig und allein gegen das Vergessen der Schrecken der Kriege und zur Erhaltung des Friedens.

Und wer den heutigen Sinn der Ehren- bzw. Mahnmale nicht erkennt und diese mit Parolen und anderen Schmierereien verunstaltet, stellt sich mit denjenigen auf eine Stufe, gegen die er eigentlich diese Parolen schmiert.
Mal davon abgesehen, dass es sich um eine Straftat handelt, die polizeilich verfolgt wird und hoffentlich bald aufgeklärt ist.


2007 - 2008


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